Jahreshauptversammlung 2025
- NaturFreunde Hamm-Werries
- vor 5 Tagen
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Am 23.03.2025 fand in den Räumlichkeiten der AWO-Begegnungsstätte die Jahreshauptversammlung der NaturFreunde Ortsgruppe Hamm-Werries e.V. statt. Der Vorsitzende Udo Gonsirowski freute sich über die gut besuchte Versammlung und verwies bei seiner Begrüßung auf die Wichtigkeit, wenn sich die Gesellschaft für den Klimaschutz einsetzen würde. Es sei allerhöchste Zeit, weiterhin die Anstrengungen zu intensivieren. Nur mit Ankündigungen könne keine Veränderung erfolgen. Es sei schon traurig genug, jetzt einen Billionentopf zu bewilligen, um das Militär verteidigungsfähig zu machen und die Mittel für die Ertüchtigung der Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Die Veränderungen des Klimas nehme dagegen weiterhin Fahrt auf und bedrohe den Bestand eines Großteils der Menschheit. Anstatt gemeinsam mit den Regierungen von Ost und West sowie Süd und Nord dagegen vorzugehen, stünden Kriege und wirtschaftliche Interessen im Vordergrund.
Nach dem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen wurden die langjährigen Mitglieder geehrt.
Für 50 Jahre NaturFreunde dankte der Vorsitzende Jürgen Schulte. Dieser engagierte sich in früheren Jahren bei der Betreuung der Jugendgruppe, in der Sportgruppe, in der Fotogruppe und in der Wandergruppe. Er übernahm als Kassierer der Ortsgruppe Verantwortung und ist stets bereit, projektbezogene Aufgaben zu übernehmen. Noch heute ist er aktiv als Beisitzer im Vorstand der Ortsgruppen tätig.

Ralf-Dieter Lenz wurde für 40jährige Mitgliedschaft geehrt. Als Mitglied und Vorsitzender anderer Einrichtungen war er für die Arbeit innerhalb der Ortsgruppe wichtiger Ansprechpartner. Auch sein politischer Werdegang war Hilfe bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben der NaturFreunde. Schon vor Jahren hatte er die Möglichkeit für die Erneuerung des Eisernen Gustavs ins Auge gefasst. Leider konnte dieses Projekt seinerzeit durch das Veto der Oberen Naturschutzbehörde nicht umgesetzt werden. Er war auch wesentlich in die verwaltungsrechtliche Organisation der Tschernobyl-Hilfe, die jahrelang eine wesentliche Aufgabe der Ortsgruppe war, eingebunden.
Ebenfalls 40 Jahre ist Janosch Graf Mitglied bei den NaturFreunden. Er trat bereits im Säuglingsalter im Rahmen einer Familienmitgliedschaft ein und folgte somit den Eltern, Großeltern, Onkel und Tante. Als er älter wurde half er mit bei den Freizeiten für die Kindergruppe. Auch wenn ihn heute nach eigener Familiengründung eher der Fußball beschäftigt, hat er der Ortsgruppe die Treue gehalten.

Für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft kann inzwischen auch der aktuelle Vorsitzende der Ortsgruppe Udo Gonsirowski zurückblicken. Die Ehrung nahm der Ehrenvorsitzende und Vorgänger im Amt des Vorsitzenden Karl-Heinz Wolters vor. Er verwies auf die gemeinsamen Jahre, in der u.a. der Hüttenbau anstand. Viele Aktionen seien ins Leben gerufen worden, die aus der Zusammenarbeit mit dem Landesverbandsprojektes resultierten, wie z.B. der Lipperad-/Wanderweg, der Naturlehrpfad und zuletzt und aktuell mit dem Projekt Nah Tour. Zurzeit habe er die Grundlage für die Errichtung einer Überdachung an der Schutzhütte gelegt.
In seinem Bericht ging der Vorsitzende auf die vielfältigen Angebote der Ortsgruppe ein, machte aber auch deutlich, dass diese unterschiedlich angenommen würden. Eine Anpassung der Angebote sei deshalb immer wieder notwendig, um die Mitglieder und Interessierte anzusprechen. Seit 2015 sei die Mitgliederzahl trotz Hüttenbau und Coronazeit um 100 % gestiegen und liege per 31.12.2024 trotz bereits erfolgter Bereinigung des Mitgliederbestandes bei 228 Mitgliedern.
Er forderte die Anwesenden auf sich intensiv für die Mitgliederwerbung einzusetzen, da nur so die Vereinsaufgaben gesichert werden könnten.
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